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Das bäuerliche Kulturerbe in der oö. Kulturlandschaft

Das bäuerliche Kulturerbe in der oö. Kulturlandschaft

Kulturveranstaltung oder Performance, Ausstellung, Schau, Konferenz, Symposium, Forum, Debatte, Studie, Erhebung, Digitale Projekte

A) Ziel der Vorarbeiten, geplanten Publikation und Unterstützung einer umfassenden musealen Präsentation sind nicht die bisher in Österreich übliche Dokumentation ausgewählter bäuerlicher Architektur bzw. Gehöfte („Anonyme Architektur“) als Einzelobjekt, sondern eine umfassende Dokumentation der „Werkstatt der Landschaft“ in ihrer vielfältigen regionalen Ausprägung und kulturlandschaftlichen Einbindung. Ausgehend von den verschiedenen Gehöfttypen, den Kleinhausformen und Almbewirtschaftungsgebäuden werden daher die typischen Siedlungsformen und Hauslandschaften mit ihrer Ausstrahlungs- bzw. Mischbereichen zu dokumentieren sein. In dieser Darstellung gehören daher auch der Bauerngarten und die historischen Obstbaumsorten der Streuobstwiesen Oberösterreichs. Dieser rote Faden der Darstellung der „Werkstätten der Landschaften“ führt daher zur Kulturlandschaftsgliederung Oberösterreichs, zur bodenkundlichen Übersicht der naturräumlichen Produktionsbedingungen, agrarwirtschaftlichen Entwicklung etc. und führt auch zu weiterführende Vorschlägen für die Zukunft. Diese transdisziplinäre Darstellung machen bauhistorische, historisch-geographische, kulturgeographische, volkskundliche und gartenkulturelle Betrachtungsweisen möglich. Neue kulturlandschaftliche Rahmensetzungen und Sichtweisen des Europarates und der Europäischen Union stützen den gewählten Ansatz ab. Da das OÖ. Landesmuseum zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der Umweltgeschichte Oberösterreichs ein Projekt initiiert hat, ist eine fächerübergreifende Zusammenarbeit beteiligter Fachbereiche ermöglicht.

B) Arbeitsschritte: Nach wissenschaftlichen Vorbereitungsarbeiten in der Plattform Mensch-Umwelt-Region im Vorjahr, erfolgt eine Ausarbeitung eines Konzeptes, Umsetzung bzw. Ausarbeitung von Materialien für das Landesgebiet (Führer, Publikation, Unterstützung der musealen Präsentation etc.).

Schwerpunkt
Wissenschaft für das Kulturerbe: Forschung, Innovation, Wissenschaft und Technologie zum Wohle des Kulturerbes
Ziele
  • Kulturerbe als Schlüsselkomponente der kulturellen Vielfalt und des interkulturellen Dialogs
  • Beitrag des Kulturerbes zur Wirtschaft
  • Kulturerbe als Element der Beziehungen zwischen der Union und Drittländern
  • Personenzentrierte, inklusive, zukunftsorientierte, stärker integrierte, nachhaltige und sektorübergreifende Zugänge zum Kulturerbe
  • Innovative Modelle partizipativer Governance und Verwaltung
  • Debatte und Forschung betreffend die Qualität der Erhaltung, den Schutz, die innovative Um- und Weiternutzung sowie die Aufwertung des Kulturerbes
  • Zugänglichkeit des Kulturerbes für alle Menschen
  • Qualifikationen sowie Wissensmanagement und ‑transfer im Kulturerbesektor
  • Forschung und Innovation zum Kulturerbe
  • Schwerpunkt auf Ereignisse im Jahr 2018, die für die Geschichte und das Kulturerbe Europas symbolische Bedeutung haben