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Das „Europäische Denkmalschutzjahr 1975“ (Europarat) in Oberösterreich - Attersee a. Attersee, Braunau, Freistadt, Steyr und Bad Ischl

Das „Europäische Denkmalschutzjahr 1975“ (Europarat) in Oberösterreich - Attersee a. Attersee, Braunau, Freistadt, Steyr und Bad Ischl

Kulturveranstaltung oder Performance, Konferenz, Symposium, Forum, Debatte, Forschungstätigkeiten, Besuch, Austausch

In Oberösterreich haben einzelne Städte, angeregt durch das „Europäische Denkmalschutzjahr 1975“ (Europarat) Schutzzonen („planerischer bzw. städtebaulicher Kulturgüterschutz“) und diesbezügliche Fachabteilungen zur kommunalen Umsetzung eingerichtet. Braunau z.B. war neben Graz und Salzburg pionierhaft „Flaggschiff“ im Zusammenhang. Dies bezeugen zahlreiche Forschungsvorhaben der Wohnbauforschung, Würdigungen bei allen Europaratkampagnen und die jahrzehntelange praktische Umsetzung. Dadurch wird die Verantwortung der Gemeinden und Städte Österreichs für das baukulturelle bzw. stadtlandschaftliche Erbe exemplarisch sichtbar. Die Städte und Orte zeigt die Notwendigkeit einer umfassenden Altstadt- und Ortserneuerung, die den auf Einzelobjekte und enge Ensembleschutzzonierungen reduzierten Denkmalsschutz (DSCHG) integral ergänzt.

Dadurch wird mit dem Instrumentarium der Gemeinden/Städte, in Koordinierung mit anderen Gebietskörperschaften, Stadterneuerung, Stadtgestaltung, Stadtlandschaft etc. überhaupt erst ermöglicht. Für eine Stadt und eine Ortgemeinde in Oberösterreich wurde eine kommunale Kulturgüterinventarisation mit Hilfe des Kulturgüterinformationssystem des Landes Oberösterreich erstellt. Erstmals wurde auch die Stilepoche des „Jugendstils“ dokumentiert.

Die Arbeitsschritte der Maßnahme beinhalten: Darstellung der Ideengeschichte und des Status quo, der Visionen für die Zukunft des kulturellen Erbes, Publikation bzw. Vernetzung/Erfahrungsaustausch.

Die Maßnahme/Projekt macht die Gründungsideen des Europarates aus dem Jahr 1975 und deren Transformation für die Visionen für die Zukunft des kulturellen Erbes im Sinne des „Europäischen Kulturerbejahres 2018“ der EU deutlich.

Schwerpunkt
Wissenschaft für das Kulturerbe: Forschung, Innovation, Wissenschaft und Technologie zum Wohle des Kulturerbes
Ziele
  • Kulturerbe als Schlüsselkomponente der kulturellen Vielfalt und des interkulturellen Dialogs
  • Beitrag des Kulturerbes zur Wirtschaft
  • Personenzentrierte, inklusive, zukunftsorientierte, stärker integrierte, nachhaltige und sektorübergreifende Zugänge zum Kulturerbe
  • Innovative Modelle partizipativer Governance und Verwaltung
  • Debatte und Forschung betreffend die Qualität der Erhaltung, den Schutz, die innovative Um- und Weiternutzung sowie die Aufwertung des Kulturerbes
  • Zugänglichkeit des Kulturerbes für alle Menschen
  • Forschung und Innovation betreffend Kulturerbe, Statistiken
  • Strategien für regionale und lokal Entwicklung sowie nachhaltigen Tourismus
  • Forschung und Innovation zum Kulturerbe