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im.material

im.material

Kulturveranstaltung oder Performance, Ausstellung, Schau, Informations-, Schulungs- oder Sensibilisierungskampagne, Besuch, Austausch

Seit der Entdeckung des blauen Farbstoffes aus Pflanzen haben leidenschaftliche Blaugeister auf der ganzen Welt eigene Färbetraditionen entwickelt und für diverse Geschmäcker und Modetrends tragbar gemacht. Heute besitzt nahezu jeder Mensch mindestens eine Bluejeans und der Run auf Indigo bleibt ungebrochen. Ein zentraler Bestandteil des Blaufärberprozesses ist die Färbeküpe. Sie ist der Ort der Verwandlung, wo das blaue Wunder passiert und das weiße Hemd verloren geht.

Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Naturfarbstoff Indigo und dem traditionellen Handwerk des Holzblaudrucks lässt in der Rotunde der Michaelerkuppel in Wien einen assoziativen Raum des Übergangs entstehen. 2018, im Jahr des europäischen Kulturerbes, verbindet das Projekt im.material zeitgenössische Kunst, Textil Design und die soziale Dimension des Handwerks als Kulturerbe und thematisiert Fragen zur Bedeutung des Kulturerbes für die Gesellschaft.

im.material ist ein gemeinsames Projekt der Österreichischen UNESCO-Kommission und der Burghauptmannschaft Österreich, kuratiert von Lisa Niedermayr und Gabriele Detschmann, mit den KünstlerInnen Linda Brassington (UK), James Muriuki (KE) und Lisa Niedermayr (AT) in Zusammenarbeit mit den österreichischen Blaudruckwerkstätten Koo und Wagner, sowie in Kooperation mit der Landwirtschaftlichen Fachschule Andorf, Oberösterreich.

Schwerpunkt
Wertschätzung des Kulturerbes: Qualitätsstandards für Interventionen am Kulturerbe
Ziele
  • Kulturerbe als Schlüsselkomponente der kulturellen Vielfalt und des interkulturellen Dialogs
  • Personenzentrierte, inklusive, zukunftsorientierte, stärker integrierte, nachhaltige und sektorübergreifende Zugänge zum Kulturerbe
  • Debatte und Forschung betreffend die Qualität der Erhaltung, den Schutz, die innovative Um- und Weiternutzung sowie die Aufwertung des Kulturerbes
  • Zugänglichkeit des Kulturerbes für alle Menschen
  • Synergien zwischen Kulturerbe und Umweltpolitik
  • Strategien für regionale und lokal Entwicklung sowie nachhaltigen Tourismus
  • Qualifikationen sowie Wissensmanagement und ‑transfer im Kulturerbesektor
  • Kulturerbe als eine Quelle der Inspiration für zeitgenössisches Schaffen und für Innovation
  • Bildung und lebenslanges Lernen
  • Forschung und Innovation zum Kulturerbe