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Landschaften ehemaliger Konzentrationslager und Freiräumen aus der Zeit des Nationalsozialismus in Österreich und Deutschland

Landschaften ehemaliger Konzentrationslager und Freiräumen aus der Zeit des Nationalsozialismus in Österreich und Deutschland

Konferenz, Symposium, Forum, Debatte, Studie, Erhebung, Forschungstätigkeiten

Das Beispiel der Memoriallandschaften KZ Gusen und Bückeberg bei Hameln im Spannungsfeld von Vergessen, Gedenken und Erinnern.

Mauthausen (Österreich) war eines der dreiundzwanzig KZ-Hauptlager (Benz/Distel) in der Zeit der NS-Gewaltherrschaft in Europa. Jedes dieser Zentren des Terrors hatte einen ganz spezifischen Charakter hinsichtlich der Opfergruppen etc.

Gleiches gilt aber auch nach Kriegsende hinsichtlich der Ausformung des Gedenkens bzw. der Abgrenzung der Areale von Gedenkstätten selbst. Gleiches gilt auch für später überbaute Areale von ehemaligem Lagergelände (z.B. KZ Gusen). Darüber hinaus existieren noch unterschiedliche Typen von Freiräumen aus der Zeit des Nationalsozialismus, die erst in der jüngeren Vergangenheit als historisch-geographische und denkmalkundliche Aufgabenstellungen allmählich angenommen worden sind. Thingplätze wie z.B. der Sachsenhain bei Verden an der Aller und Flächen für Massenversammlungen wie der Bückeberg bei Hameln (BRD) als Ort der Reichserntedankfeste wären zu nennen.

Erst in den letzten etwa zwei Jahrzehnten wurde solchen Stätten zunehmende Beachtung als Orten des Gedenkens, Mahnens und Erinnerns gewidmet. Im Rahmen des Projektes sollen im Vergleich von Österreich und Deutschland Methoden zur Grundlagenforschung, Inwertsetzung und Visualisierung der genannten unterschiedlichen Typen von Memoriallandschaften aus historisch-geographischer und denkmalkundlicher Sicht evaluiert und verglichen werden.

Schwerpunkt
Wissenschaft für das Kulturerbe: Forschung, Innovation, Wissenschaft und Technologie zum Wohle des Kulturerbes
Ziele
  • Kulturerbe als Schlüsselkomponente der kulturellen Vielfalt und des interkulturellen Dialogs
  • Kulturerbe als Element der Beziehungen zwischen der Union und Drittländern
  • Debatte und Forschung betreffend die Qualität der Erhaltung, den Schutz, die innovative Um- und Weiternutzung sowie die Aufwertung des Kulturerbes
  • Qualifikationen sowie Wissensmanagement und ‑transfer im Kulturerbesektor
  • Forschung und Innovation zum Kulturerbe
  • Schwerpunkt auf Ereignisse im Jahr 2018, die für die Geschichte und das Kulturerbe Europas symbolische Bedeutung haben