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Ein umfassender, flächendeckender Kulturgüterkataster für die Stadt Bad Ischl als ein zentrales Instrument der Grundlagenforschung für die Stadtentwicklung, Stadtpolitik im allgemeinen und den Kulturtourismus

Ein umfassender, flächendeckender Kulturgüterkataster für die Stadt Bad Ischl als ein zentrales Instrument der Grundlagenforschung für die Stadtentwicklung, Stadtpolitik im allgemeinen und den Kulturtourismus

Studie, Erhebung, Forschungstätigkeiten

In der Stadt Bad Ischl entstand durch die Funktionskombination Kurort und “Sommerfrische“ ein ganz spezifisches historisches Stadtbild und kulturelles Erbe. Bauwerke aus der ersten Phase der Entwicklung als früher Kurort erfolgten im klassizistischen Stil. In der weiteren Folge ist der Wiener “Ringstraßen-Stil” bei öffentlichen Gebäuden zu finden, während die Gestaltung privater Villen dem Schweizer Chalet-Stil folgte. Vielen Bauten zahlreicher sehr bedeutender und einflussreicher Architekten prägen daher in der weiteren Entwicklung das Stadtbild. Durch die internationale Reputation als Salz – Kurort wurden seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Eliten aus Politik, Finanzwelt und Kultur angelockt, Gesundheit, Erholung und gesellschaftliches Leben in der Stadt suchen, die Kaiser Franz Josef als Sommerresidenz (“Kaiservilla”) diente.

Im Rahmen eines Pilotprojektes der Europarates (Projektgruppe Raumordnung) unter der persönlichen Patronanz des Europarat-Generalsekretärs wurde ein Kulturgüterkataster erstellt, der nunmehr nach aktuellen methodischen Erfordernissen ergänzt und ausgebaut werden soll. Er soll als ein zentrales Instrument der Grundlagenforschung für die Stadtentwicklung und der „integrated conservation“ positioniert und in der Stadtpolitik eingesetzt werden. Die Stadt Bad Ischl wird dann als einer der ganz wenigen Städte Österreichs über ein solches flächendeckendes Inventar verfügen.

Schwerpunkt
Wissenschaft für das Kulturerbe: Forschung, Innovation, Wissenschaft und Technologie zum Wohle des Kulturerbes
Ziele
  • Kulturerbe als Schlüsselkomponente der kulturellen Vielfalt und des interkulturellen Dialogs
  • Beitrag des Kulturerbes zur Wirtschaft
  • Personenzentrierte, inklusive, zukunftsorientierte, stärker integrierte, nachhaltige und sektorübergreifende Zugänge zum Kulturerbe
  • Innovative Modelle partizipativer Governance und Verwaltung
  • Zugänglichkeit des Kulturerbes für alle Menschen
  • Synergien zwischen Kulturerbe und Umweltpolitik
  • Strategien für regionale und lokal Entwicklung sowie nachhaltigen Tourismus
  • Qualifikationen sowie Wissensmanagement und ‑transfer im Kulturerbesektor
  • Forschung und Innovation zum Kulturerbe