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Spannungsfeld Immaterielles Kulturerbe: Der Wert von Immateriellem Kulturerbe für heutige Gesellschaften

Spannungsfeld Immaterielles Kulturerbe: Der Wert von Immateriellem Kulturerbe für heutige Gesellschaften

Konferenz, Symposium, Forum, Debatte

Immaterielles Kulturerbe muss im Verständnis der UNESCO mit den bestehenden internationalen Menschenrechtsübereinkünften sowie mit dem Anspruch gegenseitiger Achtung von Gemeinschaften, Gruppen und Einzelpersonen sowie der nachhaltigen Entwicklung, vereinbar sein. Aber auch wenn Praktiken des immateriellen Kulturerbes (IKE), die in ein nationales Verzeichnis aufgenommen werden, grundsätzlich diesen globalen Vorgaben und auch der jeweiligen nationalen Gesetzgebung entsprechen müssen, zeigen die Erfahrungen deutlich, dass innerhalb von Gesellschaften unterschiedliche Beurteilungen in Bezug auf gesellschaftliche Normen existieren: Zeitliche Distanz, örtliche Besonderheiten, politisches Bewusstsein, persönliche Geschichte, etc. spielen eine Rolle, wie Traditionen und ihr Wert für die Gemeinschaft, für Einzelne und für die Gesellschaft sowie ihre Erhaltungswürdigkeit beurteilt werden.

Um die Bedeutung und den (gesellschafltichen) Wert des immateriellen Kulturerebes für junge Menschen und die heutigen vielfältigen Gesellschaften beurteilen zu können bzw. um Kriterien aufzustellen, die aus dem Dilemma konträrer Akzeptanz herausführen, veranstalten die UNESCO-Nationalkommissionen aus Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz vom 08. bis zum 09. Mai 2018 eine Fachtagung in Wien.

Ziel der Veranstaltung ist es im Austausch gemeinsam Formate zu entwickeln, die den sachlichen Diskurs und eine gewinnbringende Auseinandersetzung im Umgang mit ausgewählten Spannungsfeldern des Immateriellen Kulturerbe verbessern.

Schwerpunkt
Wertschätzung des Kulturerbes: Qualitätsstandards für Interventionen am Kulturerbe
Ziele
  • Kulturerbe als Schlüsselkomponente der kulturellen Vielfalt und des interkulturellen Dialogs
  • Debatte und Forschung betreffend die Qualität der Erhaltung, den Schutz, die innovative Um- und Weiternutzung sowie die Aufwertung des Kulturerbes