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Steinbrüche, Steinhauer und Steinmetze in den Baustein- und Steinbruchlandschaften im Granithochland (Mühlviertel, Waldviertel, Sauwald) und der EUREGIO Böhmerwald / Bayerischer Wald – ein kulturtouristisches und – historisches Konzept

Steinbrüche, Steinhauer und Steinmetze in den Baustein- und Steinbruchlandschaften im Granithochland (Mühlviertel, Waldviertel, Sauwald) und der EUREGIO Böhmerwald / Bayerischer Wald – ein kulturtouristisches und – historisches Konzept

Ausstellung, Schau, Konferenz, Symposium, Forum, Debatte, Forschungstätigkeiten

Die „Böhmische Masse“ ist eine der großen tektonischen Großeinheiten der österreichischen Landschaft. Diese Mittelgebirgslandschaft umfasst sowohl Natursteine, die derzeit abgebaut werden, als auch „historische“ Gesteine und geologische Besonderheiten. Den Schwerpunkt bilden Granite aus dem Granithochland (Mühlviertel, Waldviertel, Sauwald) und der EUREGIO Böhmerwald/Bayerischer Wald. Diese „Steinwelten“ erzählen einerseits die Geschichte z.B. des Granits, aber auch die Geschichte der Menschen, die mit dem Stein gearbeitet, und diesen verwendet haben. Der Zusammenhang zwischen Baugesteins- bzw. Steinbruchlandschaften, deren geologischen Rahmenbedingungen, regionaler Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Bau- und Kunstgeschichte ergibt sich somit völlig zwanglos. Im Projekt sollen nach Vorbereitungsarbeiten, nun die skizzierten (historischen) Vorkommen und die bereits vorhandenen Präsentationen, die vielfach nur für sich stehen, (z.B „Granitzentrum“ im Bayerischen Wald, „Granitland“ im Mühlviertel, viele Stein- bzw. Granitmuseen und Abteilungen in Heimatmuseen) in einem länderübergreifendem integralen Konzept „Lineare Kulturlandschaftszone Baustein- und Steinbruchlandschaften im Granithochland“ nach vergleichbaren Kriterien identifiziert werden. In einem nächsten Arbeitsschritt soll nun ein integrales kulturtouristisches und –historisches Konzept eine länderübergreifende Gesamtpräsentation mit allen Stakeholdern arbeitsteilig ermöglichen. Die methodischen Grundlagen/Rahmenbedingungen bilden das Konzept „Baugesteinslandschaft“ der österreichischen Fachgeologen und das Konzept „Steinbruchlandschaft“ der UNESCO.

Schwerpunkt
Wissenschaft für das Kulturerbe: Forschung, Innovation, Wissenschaft und Technologie zum Wohle des Kulturerbes
Ziele
  • Kulturerbe als Schlüsselkomponente der kulturellen Vielfalt und des interkulturellen Dialogs
  • Beitrag des Kulturerbes zur Wirtschaft
  • Personenzentrierte, inklusive, zukunftsorientierte, stärker integrierte, nachhaltige und sektorübergreifende Zugänge zum Kulturerbe
  • Zugänglichkeit des Kulturerbes für alle Menschen
  • Qualifikationen sowie Wissensmanagement und ‑transfer im Kulturerbesektor
  • Forschung und Innovation zum Kulturerbe