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Deutsche UNESCO-Kommission verurteilt Instrumentalisierung von Kulturerbe zur Ab- und Ausgrenzung

Die Deutsche UNESCO-Kommission hat am 8. Juni 2018 im Rahmen ihrer 78. Hauptversammlung in Bamberg die Instrumentalisierung von Kulturerbe als Mittel zur Ab- und Ausgrenzung klar verurteilt.

Deutsche UNESCO-Kommission verurteilt Instrumentalisierung von Kulturerbe zur Ab- und Ausgrenzung

Hauptversammlung verabschiedet Resolution „Kulturelles Erbe erhalten, Vielfalt gestalten, Europa stärken“

Startseite der Website der DUK mit Logo und Schriftzug: "Hochwertige, inklusive  und chancengerechte Bildung für alle. Unesco  Kultur und Natur — Erbe erhalten, Vielfalt und Nachhaltigkeit fördern. Wissen schaffen, verbreiten, teilen."
© unesco.de

Die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) hat am 8. Juni 2018 im Rahmen ihrer 78. Hauptversammlung in Bamberg die Instrumentalisierung von Kulturerbe als Mittel zur Ab- und Ausgrenzung klar verurteilt. Sie erinnert daran, dass der kulturelle Austausch schon immer Teil der Geschichte Europas und seiner Verbindung mit anderen Erdteilen war und betont das Potenzial des transkulturellen Zusammenlebens für Innovation, Kreativität, Freiheit und Frieden.

Mit der Resolution „Kulturelles Erbe erhalten, Vielfalt gestalten, Europa stärken“ fordert die DUK unter anderem die Verantwortlichen in Deutschland und Europa dazu auf, Kulturerbe und Vielfalt in ihrer zentralen Bedeutung für die Umsetzung der Globalen Nachhaltigkeitsagenda (Agenda 2030) zu nutzen, Rahmenbedingungen für den Erhalt und die Gestaltung von Kulturerbe zu verbessern und das Erbe noch stärker für internationale Kooperationen einzusetzen. Die multilaterale Zusammenarbeit in Europa und darüber hinaus auf Basis der UNESCO-Konventionen und –Programme müsse verstärkt werden. Das Europäische Kulturerbejahr 2018 ist Anlass für den Beschluss der Hauptversammlung. Auch über das Themenjahr hinaus, so fordert die DUK, müsse die Verständigung innerhalb Europas kontinuierlich weitergeführt werden.

Zuvor ist bei der Hauptversammlung die ehemalige Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Maria Böhmer, zur neuen Präsidentin der DUK gewählt worden. Die CDU-Politikerin folgt auf Verena Metze-Mangold.

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