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Ausstellung: Berg, Wittgenstein, Zuckerkandl

European Year of Cultural Heritage 2018 - Europäisches Kulturerbejahr 2018

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Ausstellung: Berg, Wittgenstein, Zuckerkandl

22. März 2018 - 17. Februar 2019

Veranstaltungsort: Literaturmuseum, Grillparzerhaus, Johannesgasse 6, 1010 Wien

Veranstalter: Österreichische Nationalbibliothek / Literaturmuseum


Berg, Wittgenstein, Zuckerkandl. Zentralfiguren der Wiener Moderne
© Österreichische Nationalbibliothek / Literaturmuseum

Ein Blick auf die „Versuchsstation des Weltuntergangs“

Um 1900 war Wien das schillernde Zentrum zahlreicher geistiger und kultureller Strömungen, die bis heute nichts von ihrer Faszination verloren haben. Zum Teil noch nie gezeigte Bilder und Dokumente vermitteln einen lebendigen Eindruck vom Leben und Denken in der „Versuchsstation des Weltuntergangs“ (Karl Kraus).

 

Familiäre, künstlerische und gesellschaftliche Netzwerke der Wiener Moderne

  • Berta Zuckerkandl (1864–1945) empfing in ihren Salons zahlreiche Persönlichkeiten, darunter Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler und Stefan Zweig. Sie setzte sich insbesondere für Gustav Klimt und die KünstlerInnen der „Wiener Werkstätte“ ein; über ihre Familie war sie eng mit der französischen Kunst und Politik verbunden.
  • Ludwig Wittgensteins (1889–1951) Tractatus logico-philosophicus wurde im August 1918 vollendet und kann als philosophisch-literarisches Schlüsselwerk der Epoche gelesen werden. „Philosophie dürfte man eigentlich nur dichten“, heißt es in einem nachgelassenen Manuskript. Die Familie Wittgenstein zählte zu den bedeutendsten Förderinnen der Literatur, Kunst und Musik ihrer Zeit.
  • Auch für das Werk des Komponisten Alban Berg (1885–1935) ist die Literatur zentral. Seine Vertonung von Texten Peter Altenbergs provozierte anlässlich der Uraufführung 1913 tumultartige Reaktionen. Die Opern nach Büchners Woyzeck und Wedekinds Lulu zählen zu den wirkmächtigsten Werken der musikalischen Moderne.

Ausgehend von teilweise noch nie gezeigten Dokumenten und Neuerwerbungen werden diese herausragenden RepräsentantInnen der Wiener Moderne in ihren familiären, künstlerischen und gesellschaftlichen Netzwerken dargestellt. Deutlich werden dabei die Verbindungslinien zwischen Literatur, Kunst, Musik, Architektur und Philosophie.

 

Tipp!

Am Montag 23. April ist Welttag des Buches - und das Literaturmuseum von 16.00 bis 21.00 Uhr bei freiem Eintritt für Sie geöffnet! Kinderworkshops und Erwachsenenführungen garantieren einen spannenden Besuch für die gesamte Familie.

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