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Ausstellung: Klimt ist nicht das Ende. Aufbruch in Mitteleuropa

Gustav Klimt – kaum ein Name steht wie dieser für österreichisches Kunstschaffen. Als er wie auch Egon Schiele, Koloman Moser und Otto Wagner 1918 stirbt, gilt das als Ende einer Ära. Das Kunstgeschehen hatte sich tatsächlich jedoch schon früher von deren Einfluss gelöst. Von politischen Umbrüchen nur peripher berührt …

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Ausstellung: Klimt ist nicht das Ende. Aufbruch in Mitteleuropa

22. März 2018 - 26. August 2018

Veranstaltungsort: Wien, Unteres Belvedere und Brüssel, BOZAR

Veranstalter: Österreichische Galerie Belvedere


Gemälde von Wilhelm Thöny: General und Diplomat
© Belvedere Wien

Gustav Klimt – kaum ein Name steht wie dieser für österreichisches Kunstschaffen. Als er wie auch Egon Schiele, Koloman Moser und Otto Wagner 1918 stirbt, gilt das als Ende einer Ära. Das Kunstgeschehen hatte sich tatsächlich jedoch schon früher von deren Einfluss gelöst. Von politischen Umbrüchen nur peripher berührt entfaltet sich in den Ländern der Donaumonarchie ein reges Kunstschaffen, geprägt vom Wunsch nach Aufbruch. Die von Alexander Klee kuratierte Ausstellung im Unteren Belvedere führt Sie durch diese Epoche nach Klimt!


Gemeinhin wird mit dem Ende des ersten Weltkrieges auch das Ende einer Epoche verbunden. Inwieweit mit dem politischen und wirtschaftlichen Umbruch eine Veränderung der künstlerischen Intentionen zu beobachten sind, soll in der Ausstellung anhand einer Auswahl von Künstlern verschiedener Generationen und unterschiedlicher geographischer Herkunft nachgegangen werden.

Die Zwischenkriegszeit ist geprägt von dem Wunsch internationaler Vernetzung abseits neuer politischer und ideologischer Grenzen. Es herrscht reger künstlerischer Austausch, aus dem heraus sich konstruktive, expressionistische und phantastische Tendenzen entfalten. Kosmopolitische Künstler_innennetzwerke entstehen unter den Kunstschaffenden der ehemaligen Donaumonarchie. Große Bedeutung kommt dabei zunehmend Zeitschriften zu, über die sich neue Positionen verbreiten. Der Ausbruch des 2. Weltkriegs setzte dieser Internationalisierung ein jähes Ende, und rückt das Verständnis der kulturellen Gemeinsamkeiten wieder in den Hintergrund. Die Ausstellung will die Parallelen dieser Zeit wieder sichtbar machen, und Kontinuität und Wandel in der Kunst der Donaumonarchie darstellen.

Die Ausstellung zeigt Werke von rund 80 Künstler_innen, u.a. Josef Capek, Friedl Dicker-Brandeis, Albin Egger-Lienz, Gustav Klimt, Oskar Kokoschka, Koloman Moser, Antonin Prochaska, Egon Schiele, Lajos Tihanyi u.v.m.

ZUR VERANSTALTUNG IN WIEN

Im Rahmen der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft wird die Kunst der Donaumonarchie nach Brüssel gebracht. Vom 21. September 2018 bis 20. Jänner 2019 zeigt das Palais des Beaux-Arts de Bruxelles (BOZAR) die Ausstellung Beyond Klimt. New Horizons in Central Europe, 1914-1938.
ZUR VERANSTALTUNG IN BRÜSSEL

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